Nach der übergroßen Ernte von Äpfeln und Birnen im Vorjahr mit der bundesweit 5-fachen Erntemenge war der diesjährige bundesweite Ertrag von Äpfel mit ca. 200.000t zwar fast wieder normal, jedoch nicht in unserer Region. So gab es bei uns fast gar keine Äpfel und nur wenige Birnen. Noch schlimmer: Die Bäume haben so großen Schaden genommen, dass viele, vor allem ältere, ganz oder teilweise vertrocknet, abgestorben sind.
Leider sind auch dieses Jahr viele Äpfel und Birnen kurz vor der Ernte bereits am Baum oder nach kurzer Lagerzeit verdorben. Schuld daran waren häufig kleine Fruchtverletzungen, durch Einbohrungen des Apfelwicklers und ein nachfolgender Befall durch pilzliche Erreger. Wie schon im Vorjahr war der Befallsdruck durch Apfelwickler 2019 enorm hoch. Die überdurchschnittlich warmen Sommermonate begünstigen seit Jahren die Vermehrung verschiedener Schädlinge. Die Sommergeneration des Apfelwicklers ist dieses Jahr auf einen schwachen Fruchtbehang gestoßen. Das LRA LB berichtet, dass die Anzahl der durch Obstmaden geschädigten Äpfel lokal teilweise weit über 50% lag.
Niederschlagsdaten: Quelle Wasserwerk Strudelbachtal

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